Kosten

Kosten

 

 

 

Gerichtskosten richten sich stets nach speziell hierfür erlassenen Gesetzen. Als Fausregel lässt sich sagen, dass sie um so höher sind, je höher der Betrag ist um den es geht. Für den Rechtssuchenden oftmals überraschend ist, dass diese im voraus zu bezahlen sind. Der römischen Rechtsregel ohne (Vor-) Schuss kein Jus ist deshalb auch Jahrtausende später nichts hinzuzufügen.

 

Bei den Anwaltskosten muss man unterscheiden. Ist kein Gericht beteiligt und hat der Anwalt auch keinen Kontakt zu Dritten aufgenommen sind wir Anwälte durch den Gesetzgeber angehalten worden Vergütungsvereinbarungen abzuschließen. Ist kein Gericht beteiligt, hat der Anwalt aber Kontakt zu Dritten aufgenommen, so kann entweder ebenfalls eine Vergütungsvereinbarung abgeschlossen werden oder aber es wird automatisch auf Basis des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes abgerechnet. Beinahe genauso verhält es sich mit der Vertretung vor Gericht, allerdings dürfen die vereinbarten Gebühren dann nicht niedriger sein als die gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

 

Erfolgshonorare sind nur dann zulässig, wenn der Auftraggeber aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse bei verständiger Betrachtung ohne die Vereinbarung eines Erfolgshonorars von der Rechtsverfolgung abgehalten würde.

Kostenrechner

 

 

 

Einen aktuellen Kostenrechner finden Sie beispielsweise hier. Im Streitwertfeld einfach den Betrag eingeben um den es bei Ihnen geht und auf den grünen Haken klicken. Möchten Sie beispielsweise 10.000,00 € von einem Dritten bezahlt bekommen ist der Streitwert 10.000,00 €. Sind Sie dieser Dritte der bezahlen soll ist der Streitwert ebenfalls 10.000,00 €. Haben Sie eine Abmahnung erhalten, dann ist der Streitwert so hoch wie ihn der gegnerische Anwalt angesetzt hat. Sie sollten die angesetzte Höhe aber überprüfen lassen.